Post by Juergen IlseIch stelle mir z.B. die Frage, ob "filtern von aushehendem Traffic auf
dem lokalen Rechner" boesartige auf diesem Rechner laufende Programme
wirklich daran hindern koennten, "mit der Aussenwelt zu
kommunizieren".
Vielleicht, einige auf jeden Fall.
Du meinst im Ernst ohne zu filtern kann man bösartige Software hindern?
Post by Juergen IlseDa die Antwort auf diese Frage eindeutig "Nein" lautet, bezweifle ich
den Sinn dieser Massnahme (was objektiv betrachtet sehr berechtigt er-
scheint).
Du kannst nichts objektiv betrachten, dazu bist du viel zu verbohrt,
viel zu sehr fehlt dir die Einsicht unterschiedliche Probleme zu
differenzieren.
Post by Juergen IlseDas giltern von ausgehendem Traffic kann schlicht nicht zu-
verlaessig leisten, was du dir davon versprichst.
Und nicht zu filtern leistet zuverlässig was?
Post by Juergen IlseBeispiele dafuer
gibt es reichlich: so hat mal jemand hezeigt, wie ein Prohramm ueber
Aufrufe von Webseiten in einem Webbrowser genuegend mit der Aussenwelt
kommuniziert hat, um ein "fernsteuern des Rechners von aussen" zu er-
moeglichen, die c't hatte bereits vor etlichen Jahren Informationen
mittels Payload in ICMP-Echo (ping) Requests durch Firewalls
geschleust, irgend jemand hat mal einen kompletten IP-Stack ueber DNS
implementiert, und das sind nur einige prominente Beispiele, wo
derAutor sein Werk
als "Machbarkeitsstudie" veroeffentlicht hat. *NICHTS* davon haette
eine Personal Firewall durch filtern von outgoing Traffic verhindern
koennen (selbst ohne dass die "boesartige Software" die Personal
Firewall" umgeht, indem sie sich einfach weiter unten als diese in
die Netzwerkkommunikation einklingt).
Und?
War nicht erforderlich, dass man erst einmal so blöd sein musste und
sich Malware installiert hat?
Du meinst im Ernst, ohne Filter ware das nicht möglich gewesen?
Post by Juergen IlseWenn also "ausgehendes Filtern" offensichtlich ungeeignet ist,
boesartige Software daran zu gindern, Daten "nach drazssen zu senden,
warum sollte ich es dann trptzdem tun?
Genau, warum stellt man eigentlich Ampeln auf? Es kann ja jeder
durchfahren.
Post by Juergen IlsePost by Harald KlotzTatsächlich sehe ich immer wieder Meldungen der Firewall, tatsächlich
sehe ich die Häufigkeit mit der Programme nachhause telefonieren.
Und woher weisst du, dass diese Programme nicht nach einem
fehlgeschlagenen Kommunikationsversuch es einfach ueber andere
Methoden so lange weiter versuchen, bis es klappt?
Woher weisst du es?
Genau, es weiss niemand, es sei denn es bekommt jemand heraus und
veröffentlicht es.
Ohne die Firewall weiss ich genau nichts, mit weiss ich etwas.
Du plädierst dafür lieber nichts zu wissen.
Ok, es scheint deine Lebensphilosphie zu sein. ;-)
Post by Juergen IlseDeine Firewall
kann ohnehin nicht alle Versuche verhindern (siehe oben). Und ziehst
du bei einer solchen Meldung wirklich die Konsequenz und
deinstallierst diese Software, die "unerwuenscht nach hause
telefonieren will"
Es geht in vielen Fällen deshalb nicht, weil es keinen aquädaten Ersatz
gibt, der das nicht macht.
Ich frage mich allerdings, warum du es bevorzugst überhaupt nichts zu
wissen.
Post by Juergen Ilse(denn das waere die einzig logische Konsequenz aus
der Entdeckung, dass die Software etwas tut, was du nicht willst)?
Du weisst was deine Software macht?
Ich bezweifle das.
Post by Juergen IlsePost by Harald KlotzMir ist völlig klar, dass das nicht 100% sein muss.
Dir ist nicht klar, dass deine Methode zur Erreichung des von dir
ange- strebten Zwecks voellig untauglich ist.
Mir ist nur klar, dass du weniger weisst als ich und auch nichts wissen
willst.
Post by Juergen IlsePost by Harald KlotzDer Privatanwender, der wenig Ahnung hat, ist mit einem Virenscanner
gut beraten. In der Praxis haben sich die Teile bewährt.
In der Praxis hat sich (sofern der Anwender bereit ist, sich darauf
ein- zulassen und mit dem Verzicht auf Software, die sich damit nicht
vertraegt, leben kann) die Nutzung von Rechtetrennung (fuer
alltaegliche Arbeiten *niemals" Admin- oder "Hauptbenutzer-" Rechte
verwenden) und "Softwware Restriction Policies" (siehe "safer.inf"
von Stefan Kanthak) als erheb- lich tzverlaessiger erwiesen.
In der Praxis erweist sich, dass es niemanden interessiert.
In der Praxis waren Firmenrechner und sogar die Bundeswehr massiv
verseucht, was beweist, dass Stephans Tips wohl von niemanden ernste
genommen werden.
Ich bestreite nicht, dass es funktiniert, wenn man seinen Rechner
abschottet.
Ich bestreite aber, dass es zu 100% funktioniert und ich bestreite, dass
der Normalanwender dazu bereit ist.
Das fehlende an den 100% kann, wohlgemerkt kann, der Vierenscanner evtl.
die Firewall machen.
Post by Juergen IlseAnsonsten habe ich (auch wenn ich deren
Sinn teils anzweifle) nicht gegen Virenscanner im allgemeinen
argumentiert, sondern gegen "Personal Firewalls", "Sevurity Szuten"
ubd aehnliches Zeugs, das sich tief ins System einfraebt und trotzdem
noch nicht einmal im An- satz das leisten kann, was die Hersteller
gern versprechen ...
Ich habe mir die Versprechen nicht genau angesehen.
Ich sehe, dass sie meldet wenn der Adobe Reader wieder nachhause
telefonieren will und sehe es bei einigen anderen Programmen.
Wenn die es umgehen kann ich nichts machen und ich sehe keinen
Unterschied gegenüber einer nicht vorhandenen Firewall.
Post by Juergen IlsePost by Harald KlotzJürgen wird sicher auch die Abschaffung von Sicherheitsgurten
fordern, immerhin passiert es, dass Leute wegen des Gurtes sterben.
Im Gegensatz zu "Personal Firewalls" und "Security Suiten" sind
Sicherheitsgurte sinnvoll und koennen in ergeblichem Masse Schaeden
verhindern, ohne zusaetzliche Risiken herbeitzfuehren.
Sie können nichts sicher verhindern.
Diese Tatsache reicht euch doch auch bei eurer Argumentation, warum
sollte man dort nicht ebenso argumentieren.
Es gilt menschliche Schwächen abzufedern, mehr können Gurte nicht.
Die Schwäche, eigene Fehler zu machen oder durch Fehler anderer
geschädigt zu werden, dieses so weit wie möglich abzumildern.
Grüße Harald