Discussion:
Angiff gestopped
(zu alt für eine Antwort)
HeinzMeiers
2013-07-07 08:53:40 UTC
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Hallo,
bekomme in letzter Zeit ständig eine Meldung (mehrmals pro Sitzung) von
Norton Antivirus, dass ein Angriff von "Facebook Fake Survey 9"
gestopped wurde. Absender soll Surveycentral.deadlyblessing.com sein.

Weiß jemand was das ist und wie man dieses nervige Popup-Fenster von
Norton abschalten kann?

Heinz
Roland Ertelt
2013-07-07 10:29:42 UTC
Permalink
Post by HeinzMeiers
Hallo,
bekomme in letzter Zeit ständig eine Meldung (mehrmals pro Sitzung) von
Norton Antivirus, dass ein Angriff von "Facebook Fake Survey 9"
gestopped wurde. Absender soll Surveycentral.deadlyblessing.com sein.
Weiß jemand was das ist und wie man dieses nervige Popup-Fenster von
Norton abschalten kann?
Heinz
Norton Deinstallieren.

[x] Das war jetzt aber einfach.

Roland
Ralph Lehmann
2013-07-07 17:43:20 UTC
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Post by Roland Ertelt
[x] Das war jetzt aber einfach.
[x°] Sprüche wie den obigen unterlassen. Das ist noch viel einfacher.
Heiko Schlenker
2013-07-07 23:30:20 UTC
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Post by HeinzMeiers
bekomme in letzter Zeit ständig eine Meldung (mehrmals pro Sitzung) von
Norton Antivirus, dass ein Angriff von "Facebook Fake Survey 9"
gestopped wurde. Absender soll Surveycentral.deadlyblessing.com sein.
Benutzt Du eine einigermaßen zeitgemäße Windows-Version? Falls das der
Fall ist, dann benötigst Du kein zusätzliches "Firewall-Programm"
zweifelhafter Qualität. Die windows-eigene "Firewall" reicht völlig
aus und macht sich auch nicht so wichtig. Dummerweise könnte es nicht
einfach sein, das Norton-Geraffel loszuwerden. Das Zeug ist
hartnäckiger mit dem System verwoben als manch ein Schädling.

Gruß, Heiko
Helmut Hullen
2013-07-08 01:32:00 UTC
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Hallo, Heiko,
Post by Heiko Schlenker
Post by HeinzMeiers
bekomme in letzter Zeit ständig eine Meldung (mehrmals pro Sitzung)
von Norton Antivirus, dass ein Angriff von "Facebook Fake Survey 9"
gestopped wurde. Absender soll Surveycentral.deadlyblessing.com sein.
Benutzt Du eine einigermaßen zeitgemäße Windows-Version? Falls das
der Fall ist, dann benötigst Du kein zusätzliches "Firewall-Programm"
zweifelhafter Qualität. Die windows-eigene "Firewall" reicht völlig
aus und macht sich auch nicht so wichtig.
Nein - sie reicht nicht.

"Firewall" ist ein Konzept, nicht nur ein einzelnes Programm oder ein
einzelnes Gerät.

Und die regelmässigen Sicherheits-Updates von Microsoft zeigen, dass
auch das, was Microsoft als "Firewall" verkauft, löcherig ist.

Das bedeutet nicht, dass "Norton Antivirus" alle Probleme löst (oder
auch nur eines davon).

Viele Gruesse!
Helmut
Harald Klotz
2013-07-08 12:06:42 UTC
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Post by Heiko Schlenker
Benutzt Du eine einigermaßen zeitgemäße Windows-Version? Falls das der
Fall ist, dann benötigst Du kein zusätzliches "Firewall-Programm"
zweifelhafter Qualität. Die windows-eigene "Firewall" reicht völlig
aus und macht sich auch nicht so wichtig.
Dafür lässt sie fast alles ungefragt durch. Ich weiss nicht, warum ich
das als Vorteil sehen soll.
Sie lässt sich auch nicht konfigurieren, dass sie nur das durchlässt was
ich ihr gestatte.
Post by Heiko Schlenker
Dummerweise könnte es nicht
einfach sein, das Norton-Geraffel loszuwerden. Das Zeug ist
hartnäckiger mit dem System verwoben als manch ein Schädling.
Das stimmt.

Grüße Harald
Juergen Ilse
2013-07-08 14:40:51 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Harald Klotz
Post by Heiko Schlenker
Benutzt Du eine einigermaßen zeitgemäße Windows-Version? Falls das der
Fall ist, dann benötigst Du kein zusätzliches "Firewall-Programm"
zweifelhafter Qualität. Die windows-eigene "Firewall" reicht völlig
aus und macht sich auch nicht so wichtig.
Dafür lässt sie fast alles ungefragt durch.
Falsch. sie fragt zwar nicht, aber sie laesst exakt das durch, was du
konfigurierst (zumindest bei eingehendem Traffic, und ueber den Sinn
des "ausgehend filterns" streiten sich die Experten ...
Post by Harald Klotz
Ich weiss nicht, warum ich das als Vorteil sehen soll.
Weil dumme Nachfragen der Firewall-Software und tolle Berichte ueber
angeblich abgewehrte Angriffe (wie verirrte DNS-Anfragen, verspaetet
fuer eine TCP-Connection eintreffende Pakete, Portscans in kleinem
Rahmen, ICMP Echo Requests und aehnlich "gefaehrlichge Angriffe")
dem unbedarften User exakt *gar* *nichts* helfen und denjenigen, der
eigentlich weiss was er tut nur unnoetig von der Arbeit abhalten.
Post by Harald Klotz
Sie lässt sich auch nicht konfigurieren, dass sie nur das durchlässt was
ich ihr gestatte.
Selbstverstaendlich laesst sie sich konfigurieren, nur sollte man dazu
eben *wissen* was man tut. Darueberhinaus kommt sie mit fuer "Otto
Normaluser" brauchbaren Defaults daher, so dass eine Konfiguration
fuer die meisten Nutzer gar nicht notwendig ist.

Tschuess,
Juergen Ilse (***@usenet-verwaltung.de)
--
Ein Domainname ist nur ein Name, nicht mehr und nicht weniger.
Wer mehr hineininterpretiert, hat das Domain-Name-System nicht
verstanden.
Harald Klotz
2013-07-08 17:02:31 UTC
Permalink
Post by Juergen Ilse
Post by Harald Klotz
Dafür lässt sie fast alles ungefragt durch.
Falsch. sie fragt zwar nicht, aber sie laesst exakt das durch, was du
konfigurierst (zumindest bei eingehendem Traffic, und ueber den Sinn
des "ausgehend filterns" streiten sich die Experten ...
Nur die dummen sind bereit, dass beleibige Programme alles vom Rechner
abgreifen dürften was ihnen Spass macht.

PCs ist das noch nicht so ins Gerede geraten, bei Android und vor allem
Apple Geräten ist es wohl Normalität, dass jedes Programm Adressbücher
und andere persönliche Daten abgreift.
Da ist es schon recht brauchbar, den abgehend Datenstrom verbieten zu
können.

Viel Programme auf dem PC spähen das Nutzerverhalten aus und melden die
Daten dem Hersteller.
Post by Juergen Ilse
Post by Harald Klotz
Ich weiss nicht, warum ich das als Vorteil sehen soll.
Weil dumme Nachfragen der Firewall-Software und tolle Berichte ueber
angeblich abgewehrte Angriffe (wie verirrte DNS-Anfragen, verspaetet
fuer eine TCP-Connection eintreffende Pakete, Portscans in kleinem
Rahmen, ICMP Echo Requests und aehnlich "gefaehrlichge Angriffe")
dem unbedarften User exakt *gar* *nichts* helfen und denjenigen, der
eigentlich weiss was er tut nur unnoetig von der Arbeit abhalten.
Jaja, du darfst dich ungehindert ausspionieren lassen, aber du solltest
anderen nicht deine Philosophie aufzwingingen, dass jeder
Softwarehersteller dein Verhalten ausspionieren darf.

Leider sind die Datenschutzgesetze zu lasch, viele Programme, fast alle
heutzutage, haben mehr oder weniger starke Spyfunktionen eingebaut,
oft/meist getarnt nach Updatekontrolle.

Ich finde es schon komisch, dass du dich dafür aussprichst, dass
beleibige Programme beliebiges ungehindert nachhausetelefonieren dürfen.
Post by Juergen Ilse
Post by Harald Klotz
Sie lässt sich auch nicht konfigurieren, dass sie nur das durchlässt
was ich ihr gestatte.
Selbstverstaendlich laesst sie sich konfigurieren, nur sollte man dazu
eben *wissen* was man tut. Darueberhinaus kommt sie mit fuer "Otto
Normaluser" brauchbaren Defaults daher, so dass eine Konfiguration
fuer die meisten Nutzer gar nicht notwendig ist.
Stimmt, es ist ja auch gewollt, dass man beleibige Daten abgreifen kann.
Jedes Programm darf. z.B. die Registry nach Konkurrenzprodukten
durchforschen und kann diese nachhause melden.

Grüße Harald
Roland Ertelt
2013-07-08 20:36:28 UTC
Permalink
Post by Harald Klotz
Post by Juergen Ilse
Post by Harald Klotz
Dafür lässt sie fast alles ungefragt durch.
Falsch. sie fragt zwar nicht, aber sie laesst exakt das durch, was du
konfigurierst (zumindest bei eingehendem Traffic, und ueber den Sinn
des "ausgehend filterns" streiten sich die Experten ...
Nur die dummen sind bereit, dass beleibige Programme alles vom Rechner
abgreifen dürften was ihnen Spass macht.
PCs ist das noch nicht so ins Gerede geraten, bei Android und vor allem
Apple Geräten ist es wohl Normalität, dass jedes Programm Adressbücher
und andere persönliche Daten abgreift.
Da ist es schon recht brauchbar, den abgehend Datenstrom verbieten zu
können.
Hm. Und woran erkennt jetzt die "Klickibunti-Firewall", welches Programm
"gut" oder "böse" ist?

Richtig: Der Internet-Exploder ist gut, und der $unbekannte Thread böse.
Oder ist vielleicht doch das Javascript im IE böse..? Fragen über Fragen...

Richtig ist nur: Wenn einmal Schadcode auf dem Rechner ist, hilft keine
"Firewall" mehr. Egal was auf der Schachtel steht. Und die $Spyware wird
sich wohl kaum als $Spyware an der Firewall anmelden.

Daher ist das alles Schlangenöl-Software.

Roland
Harald Klotz
2013-07-09 11:46:44 UTC
Permalink
Post by Roland Ertelt
Post by Harald Klotz
Nur die dummen sind bereit, dass beleibige Programme alles vom
Rechner abgreifen dürften was ihnen Spass macht.
PCs ist das noch nicht so ins Gerede geraten, bei Android und vor
allem Apple Geräten ist es wohl Normalität, dass jedes Programm
Adressbücher und andere persönliche Daten abgreift.
Da ist es schon recht brauchbar, den abgehend Datenstrom verbieten zu
können.
Hm. Und woran erkennt jetzt die "Klickibunti-Firewall", welches
Programm "gut" oder "böse" ist?
Gegenfrage, woran erkennt es die von euch so gelobte Windows Firewall?
Was du Klickibunti Firewall nennst, wird dir erlauben selbst
auszuwählen.
Post by Roland Ertelt
Richtig ist nur: Wenn einmal Schadcode auf dem Rechner ist, hilft
keine "Firewall" mehr.
Wirklich nicht.
Ich experimentiere gelegentlich, habe extra eine Platte dafür, nur für
den Zweck.
Da sprang bei meinen Versuchen díe Firewall an.
Ich weiss, das ist nicht zwingend.
Post by Roland Ertelt
Egal was auf der Schachtel steht. Und die
$Spyware wird sich wohl kaum als $Spyware an der Firewall anmelden.
Daher ist das alles Schlangenöl-Software.
Klar, nur gilt das eben auch für die Windows Firewall. ;-)

Merk mal was.
Deine Vorschlag, gleich alles unbemerkt durchzulassen ist sicher nicht
die beste Idee.

Grüße Harald
Michael Limburg
2013-07-09 12:41:17 UTC
Permalink
Post by Harald Klotz
Post by Roland Ertelt
Hm. Und woran erkennt jetzt die "Klickibunti-Firewall", welches
Programm "gut" oder "böse" ist?
Gegenfrage, woran erkennt es die von euch so gelobte Windows Firewall?
Die erkennt es selbstverständlich auch nicht und ist mithin zumindest
nicht schlechter.
Post by Harald Klotz
Post by Roland Ertelt
Richtig ist nur: Wenn einmal Schadcode auf dem Rechner ist, hilft
keine "Firewall" mehr.
Wirklich nicht.
Nein, wirlich nicht.
Post by Harald Klotz
Merk mal was.
Nein, Du solltest allmählich mal was merken. Z.B., daß dieses Thema
_hier_ eigentlich schon seit mehr als 10 Jahren abgegessen ist. Nicht
mal eine passende FAQ hast Du gelesen. Kurzum, Du kommst mindestens
eine Dekade zu spät und kannst die Leiche wieder einpacken.

Wundert mich, daß Dir überhaupt noch jemand antwortet. Jürgen Ilse
hätte auch auf einen seiner Beiträge aus _2003_ verweisen können, z.B.
<3fb93efd$0$12053$***@news.ilse.asys-h.de>
Das Thema war, man ahnt es schon "Hilfe, Firewall oder was?"
Ich zitiere mal daraus:

|Was willst du durch deren Einsatz erreichen? Wenn du diese Frage nicht
|beantworten kannst, brauchst du keine.
|
|> Da ich doch schon gerne kontrollieren will was rein und raus geht.
|
|Was rein kommt, kann man dadurch begrenzen, dass man nur die Dienste
|anbietet, die man auch wirklich nach aussen anbieten will. Das "rejecten"
|der unerwuenschten Pakete bekommt der Netzwerkprotokollstack dann schon
|ganz allein hin (auch ohne "Firewall"). Daher ist eine entsprechende
|Konfiguration des Rechners wichtig ("keine unnoetigen Dienste anbieten"),
|und wie man das hinbekommt, kannst du in den Postings der letzten Tage
|nachlesen. Was "raus geht" kannst du prinzipbedingt nicht sicher ueber-
|wachen. Wenn eine Applikation Daten nach aussen transpotieren moechte,
|kannst du das *sicher* nur auf eine Methode verhindern: Indem du *gar*
|*keine* Daten nach aussen uebertraegst (auch keine HTTP-Requests, keine
|DNS-Abfragen, keine Downloads, ... wirklich *gar* *nichts*), nur dann
|waere dein Internetzugang reichlich ueberfluessig ...
|Auch das wurde in der Vergangenheit in dieser Gruppe bereits hinreichend
|oft und ausfuehrlich diskutiert.

Man beachte den letzten Satz. Der gilt auch nach 10 Jahren.
Post by Harald Klotz
Deine Vorschlag, gleich alles unbemerkt durchzulassen ist sicher nicht
die beste Idee.
s.o.

MfG Michael
Michael Unger
2013-07-09 14:17:02 UTC
Permalink
[...]
[...] Jürgen Ilse
hätte auch auf einen seiner Beiträge aus _2003_ verweisen können, z.B.
Echt? Das Abstimmungsergebnis zur Einrichtung dieser Gruppe hat Thomas
aber erst am 10. Juni _2004_ gepostet [1]. War das vielleicht "nebenan"?
[...]
Michael


[1] "de.admin.news.announce", Message-ID
<result-de.comp.security.malvir-***@dana.de>
--
Real names enhance the probability of getting real answers.
My e-mail account at DECUS Munich is no longer valid.
Michael Limburg
2013-07-09 15:38:29 UTC
Permalink
Post by Michael Unger
[...] Jürgen Ilse
hätte auch auf einen seiner Beiträge aus _2003_ verweisen können, z.B.
Echt? Das Abstimmungsergebnis zur Einrichtung dieser Gruppe hat Thomas
aber erst am 10. Juni _2004_ gepostet [1]. War das vielleicht "nebenan"?
Ich wollte nun nicht alles akribisch begründen und belegen, sonst
gibt's einen Roman. Die Kernaussage ist aber wohl doch zu verstehen.
Post by Michael Unger
[1] "de.admin.news.announce", Message-ID
de.comp.security.* war gemeint. Soviel Transferleistung muß sein.

MfG Michael
Juergen Ilse
2013-07-09 13:02:39 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Harald Klotz
Post by Roland Ertelt
Hm. Und woran erkennt jetzt die "Klickibunti-Firewall", welches
Programm "gut" oder "böse" ist?
Gegenfrage, woran erkennt es die von euch so gelobte Windows Firewall?
Gar nicht, muss sie auch nicht, wenn der Admin sich keine schnueffelnde
Schrottsoftware auf den Rechner spielt ...
Post by Harald Klotz
Was du Klickibunti Firewall nennst, wird dir erlauben selbst
auszuwählen.
... und dennoch nicht alle Methoden des "Daten nach aussen schleusens"
verhindern koennen. Die korrekte Methode lautet: keine Software installieren,
die so etwas versucht, dann braucht man auch keine Software, die erfolglos
versucht, diese Kontaktaufnahme zu verhindern.
Post by Harald Klotz
Post by Roland Ertelt
Richtig ist nur: Wenn einmal Schadcode auf dem Rechner ist, hilft
keine "Firewall" mehr.
Wirklich nicht.
Warum nur habe ich den Eindruck, dass du die Richtigkeit der Aussage *nicht*
begriffen hast?
Post by Harald Klotz
Ich experimentiere gelegentlich, habe extra eine Platte dafür, nur für
den Zweck.
Da sprang bei meinen Versuchen díe Firewall an.
Ich weiss, das ist nicht zwingend.
Was genau verstehst du an "ein kompromittierter Rechner liefert keine
vertrauenswuerdigen Daten, das trifft auch auf evt. Meldungen von auf
dem Rechner laufender Software wie Virenscanner oder Personal Firewalls
zu" nicht? So schwiergi ist der Satz doch gar nicht formuliert.
Post by Harald Klotz
Post by Roland Ertelt
Egal was auf der Schachtel steht. Und die
$Spyware wird sich wohl kaum als $Spyware an der Firewall anmelden.
Daher ist das alles Schlangenöl-Software.
Klar, nur gilt das eben auch für die Windows Firewall. ;-)
Die Windows-Firewall versucht erst gar nicht zu erreichen, was sie ohnehin
nicht erreichen kann. Willst du Sicherheit fuer deine Daten, musst du
*frueher* ansetzen (sprich erst gar keine Schnueffelsoftware installieren).
Post by Harald Klotz
Merk mal was.
Danke gleichfalls.
Post by Harald Klotz
Deine Vorschlag, gleich alles unbemerkt durchzulassen ist sicher nicht
die beste Idee.
Wenn ich Kontrolle haben will, muss die Kontrolle auf einer Maschine laufen,
die *unbeeinflusst* von dem zu kontrollierenden Rechner ist, ich kann also
eine "Personal Firewall" dazu nicht brauchen (da sie von lokal laufender
Software immer unterlaufen werden kann, sofern sich diese Software *unterhalb*
der Personal Firewall in den Netzwerkstack einklinken kann, und das kann sie
immer, wenn sie mit hinreichenden Zugriffsrechten laeuft).

Der Nachteil des "auf einer anderen Maschine laufenden Paketfilters" ist,
dass er keinerlei Informationen darueber erhalten kann, welchers Programm
irgend eine Netzwerkkommunikation urspruenglich veranlasst hat (aber das
funktioniert mit lokal auf dem Rechner laufender "Schutzsoftware" auch nicht
unbedingt zuverlaessig, solange nicht *saemtliche* Interprozesskommunikation
mit ueberwacht wird, und das wuerde den Rechner bis zur Unbrauchbarkeit aus-
bremsen und wird deshalb nicht getan).

Dein Sicherheitskonzept ist loechriger als du es anderen vorwirfst ...
Nur bist du offenbar zu blind, um das zu erkennen.

Tschuess,
Juergen Ilse (***@usenet-verwaltung.de)
--
Ein Domainname ist nur ein Name, nicht mehr und nicht weniger.
Wer mehr hineininterpretiert, hat das Domain-Name-System nicht
verstanden.
Guido Hennecke
2013-07-09 22:50:06 UTC
Permalink
[...]
Post by Juergen Ilse
Post by Harald Klotz
Gegenfrage, woran erkennt es die von euch so gelobte Windows Firewall?
Gar nicht, muss sie auch nicht, wenn der Admin sich keine schnueffelnde
Schrottsoftware auf den Rechner spielt ...
[...]

Egal welchen Admin Du meinst und egal was Du als Schrottsoftware
bezeichnest: Ich behaupte ganz frech, dass wirklich niemand, der einen
PC mit Windows oder einer der bekannten Linux Distributionen benutzt,
sicher sein kann, dass er jedes Stueck Software (und das beinhaltet auch
das BIOS und jegliche Firmware, Treiber etc.) so gut kennt, dass er
sicher weiss, dass die verwendete Software auch nur das tut, was man
glaubt, was sie tut.

Wenn wir da einig sind, dann sind wir uns sicher auch einig, dass der
Wunsch, Kontrolle darueber zu erlangen, was diese ganze Software so tut
und uebertraegt, vollkommen verstaendlich und legitim ist.

Wenn Wir bis hier einig sind, sind wir sicher auch darueber einig, dass
man schon vollkommen bekloppt sein muss, wenn man meint, dieses Dilemma
durch die Installation einer _weiteren_ Software, die man ebensowenig
kennt wie die, die man gerne ueberwachen moechte, loesen koennte.

Ende vom Lied ist: Behalte Dir eine gewisse Skepsis gegenueber der
Technik und fuettere nicht alles an Informationen an einen Computer oder
gar an ein System mit Internetanschluss.
Harald Klotz
2013-07-10 14:52:07 UTC
Permalink
Post by Guido Hennecke
[...]
Post by Juergen Ilse
Post by Harald Klotz
Gegenfrage, woran erkennt es die von euch so gelobte Windows
Firewall?
Gar nicht, muss sie auch nicht, wenn der Admin sich keine
schnueffelnde Schrottsoftware auf den Rechner spielt ...
[...]
Egal welchen Admin Du meinst und egal was Du als Schrottsoftware
bezeichnest: Ich behaupte ganz frech, dass wirklich niemand, der einen
PC mit Windows oder einer der bekannten Linux Distributionen benutzt,
sicher sein kann, dass er jedes Stueck Software (und das beinhaltet
auch das BIOS und jegliche Firmware, Treiber etc.) so gut kennt, dass
er sicher weiss, dass die verwendete Software auch nur das tut, was
man glaubt, was sie tut.
Doch, Jürgen ist allwissend, der weiss auch das. ;-)
Post by Guido Hennecke
Wenn wir da einig sind, dann sind wir uns sicher auch einig, dass der
Wunsch, Kontrolle darueber zu erlangen, was diese ganze Software so
tut und uebertraegt, vollkommen verstaendlich und legitim ist.
Das will Jürgen ja verhindern.
Vermutlich schreibt er Viren, greift Kontodanten ab, betrügt damit und
will sein Geschäftsmodell nicht durch Virenscanner und Firewalls
gefährdet sehen, anders kann ich mir seine Aussagen nicht erklären.
Post by Guido Hennecke
Wenn Wir bis hier einig sind, sind wir sicher auch darueber einig,
dass man schon vollkommen bekloppt sein muss, wenn man meint, dieses
Dilemma durch die Installation einer _weiteren_ Software, die man
ebensowenig kennt wie die, die man gerne ueberwachen moechte, loesen
koennte.
Tatsächlich sehe ich immer wieder Meldungen der Firewall, tatsächlich
sehe ich die Häufigkeit mit der Programme nachhause telefonieren.
Mir ist völlig klar, dass das nicht 100% sein muss.
Nur ohen wüsste ich deutlich weniger darüber welche Progrmme regelmässig
nachhause telefonieren, bei einigen habe ich es abgestellt, auf die
einen oder andere Art.
Beim Adobe Reader kann man es sogar in seinen Einstellungen abstellen,
aber der Drecksladen ist so frech und kümmert sich bei einem Update, die
reichlich oft kommen nicht um diese Einstellungen, ändert sie wieder.
Post by Guido Hennecke
Ende vom Lied ist: Behalte Dir eine gewisse Skepsis gegenueber der
Technik und fuettere nicht alles an Informationen an einen Computer
oder gar an ein System mit Internetanschluss.
Das hält mich trotzdem nicht davon ab, ein wenig mehr zu versuchen zu
überwachen, nebenher läuft hier eine Anzeige über Datenströme. Kommen
dort Unregelmässigkeiten versuche ich es evtl. herauszubekommen.
Sicher fühle ich mich deshalb nicht.

Der Privatanwender, der wenig Ahnung hat, ist mit einem Virenscanner gut
beraten. In der Praxis haben sich die Teile bewährt.

Jürgen wird sicher auch die Abschaffung von Sicherheitsgurten fordern,
immerhin passiert es, dass Leute wegen des Gurtes sterben.

Grüße Harald
Juergen Ilse
2013-07-11 00:53:01 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Harald Klotz
Das will Jürgen ja verhindern.
Vermutlich schreibt er Viren, greift Kontodanten ab, betrügt damit und
will sein Geschäftsmodell nicht durch Virenscanner und Firewalls
gefährdet sehen, anders kann ich mir seine Aussagen nicht erklären.
Ich stelle mir z.B. die Frage, ob "filtern von aushehendem Traffic auf
dem lokalen Rechner" boesartige auf diesem Rechner laufende Programme
wirklich daran hindern koennten, "mit der Aussenwelt zu kommunizieren".
Da die Antwort auf diese Frage eindeutig "Nein" lautet, bezweifle ich
den Sinn dieser Massnahme (was objektiv betrachtet sehr berechtigt er-
scheint). Das giltern von ausgehendem Traffic kann schlicht nicht zu-
verlaessig leisten, was du dir davon versprichst. Beispiele dafuer
gibt es reichlich: so hat mal jemand hezeigt, wie ein Prohramm ueber
Aufrufe von Webseiten in einem Webbrowser genuegend mit der Aussenwelt
kommuniziert hat, um ein "fernsteuern des Rechners von aussen" zu er-
moeglichen, die c't hatte bereits vor etlichen Jahren Informationen
mittels Payload in ICMP-Echo (ping) Requests durch Firewalls geschleust,
irgend jemand hat mal einen kompletten IP-Stack ueber DNS implementiert,
und das sind nur einige prominente Beispiele, wo derAutor sein Werk
als "Machbarkeitsstudie" veroeffentlicht hat. *NICHTS* davon haette
eine Personal Firewall durch filtern von outgoing Traffic verhindern
koennen (selbst ohne dass die "boesartige Software" die Personal
Firewall" umgeht, indem sie sich einfach weiter unten als diese in
die Netzwerkkommunikation einklingt).

Wenn also "ausgehendes Filtern" offensichtlich ungeeignet ist, boesartige
Software daran zu gindern, Daten "nach drazssen zu senden, warum sollte
ich es dann trptzdem tun?
Post by Harald Klotz
Tatsächlich sehe ich immer wieder Meldungen der Firewall, tatsächlich
sehe ich die Häufigkeit mit der Programme nachhause telefonieren.
Und woher weisst du, dass diese Programme nicht nach einem fehlgeschlagenen
Kommunikationsversuch es einfach ueber andere Methoden so lange weiter
versuchen, bis es klappt? Deine Firewall kann ohnehin nicht alle Versuche
verhindern (siehe oben). Und ziehst du bei einer solchen Meldung wirklich
die Konsequenz und deinstallierst diese Software, die "unerwuenscht nach
hause telefonieren will" (denn das waere die einzig logische Konsequenz
aus der Entdeckung, dass die Software etwas tut, was du nicht willst)?
Post by Harald Klotz
Mir ist völlig klar, dass das nicht 100% sein muss.
Dir ist nicht klar, dass deine Methode zur Erreichung des von dir ange-
strebten Zwecks voellig untauglich ist.
Post by Harald Klotz
Post by Guido Hennecke
Ende vom Lied ist: Behalte Dir eine gewisse Skepsis gegenueber der
Technik und fuettere nicht alles an Informationen an einen Computer
oder gar an ein System mit Internetanschluss.
Das ist ohnehin zu empfehlen.
Post by Harald Klotz
Der Privatanwender, der wenig Ahnung hat, ist mit einem Virenscanner gut
beraten. In der Praxis haben sich die Teile bewährt.
In der Praxis hat sich (sofern der Anwender bereit ist, sich darauf ein-
zulassen und mit dem Verzicht auf Software, die sich damit nicht vertraegt,
leben kann) die Nutzung von Rechtetrennung (fuer alltaegliche Arbeiten
*niemals" Admin- oder "Hauptbenutzer-" Rechte verwenden) und "Softwware
Restriction Policies" (siehe "safer.inf" von Stefan Kanthak) als erheb-
lich tzverlaessiger erwiesen. Ansonsten habe ich (auch wenn ich deren
Sinn teils anzweifle) nicht gegen Virenscanner im allgemeinen argumentiert,
sondern gegen "Personal Firewalls", "Sevurity Szuten" ubd aehnliches Zeugs,
das sich tief ins System einfraebt und trotzdem noch nicht einmal im An-
satz das leisten kann, was die Hersteller gern versprechen ...
Post by Harald Klotz
Jürgen wird sicher auch die Abschaffung von Sicherheitsgurten fordern,
immerhin passiert es, dass Leute wegen des Gurtes sterben.
Im Gegensatz zu "Personal Firewalls" und "Security Suiten" sind
Sicherheitsgurte sinnvoll und koennen in ergeblichem Masse Schaeden
verhindern, ohne zusaetzliche Risiken herbeitzfuehren.

Tschuess,
Juergen Ilse (***@usenet-verwaltung.de)
--
Ein Domainname ist nur ein Name, nicht mehr und nicht weniger.
Wer mehr hineininterpretiert, hat das Domain-Name-System nicht
verstanden.
Harald Klotz
2013-07-14 16:28:33 UTC
Permalink
Post by Juergen Ilse
Ich stelle mir z.B. die Frage, ob "filtern von aushehendem Traffic auf
dem lokalen Rechner" boesartige auf diesem Rechner laufende Programme
wirklich daran hindern koennten, "mit der Aussenwelt zu
kommunizieren".
Vielleicht, einige auf jeden Fall.

Du meinst im Ernst ohne zu filtern kann man bösartige Software hindern?
Post by Juergen Ilse
Da die Antwort auf diese Frage eindeutig "Nein" lautet, bezweifle ich
den Sinn dieser Massnahme (was objektiv betrachtet sehr berechtigt er-
scheint).
Du kannst nichts objektiv betrachten, dazu bist du viel zu verbohrt,
viel zu sehr fehlt dir die Einsicht unterschiedliche Probleme zu
differenzieren.
Post by Juergen Ilse
Das giltern von ausgehendem Traffic kann schlicht nicht zu-
verlaessig leisten, was du dir davon versprichst.
Und nicht zu filtern leistet zuverlässig was?
Post by Juergen Ilse
Beispiele dafuer
gibt es reichlich: so hat mal jemand hezeigt, wie ein Prohramm ueber
Aufrufe von Webseiten in einem Webbrowser genuegend mit der Aussenwelt
kommuniziert hat, um ein "fernsteuern des Rechners von aussen" zu er-
moeglichen, die c't hatte bereits vor etlichen Jahren Informationen
mittels Payload in ICMP-Echo (ping) Requests durch Firewalls
geschleust, irgend jemand hat mal einen kompletten IP-Stack ueber DNS
implementiert, und das sind nur einige prominente Beispiele, wo
derAutor sein Werk
als "Machbarkeitsstudie" veroeffentlicht hat. *NICHTS* davon haette
eine Personal Firewall durch filtern von outgoing Traffic verhindern
koennen (selbst ohne dass die "boesartige Software" die Personal
Firewall" umgeht, indem sie sich einfach weiter unten als diese in
die Netzwerkkommunikation einklingt).
Und?
War nicht erforderlich, dass man erst einmal so blöd sein musste und
sich Malware installiert hat?

Du meinst im Ernst, ohne Filter ware das nicht möglich gewesen?
Post by Juergen Ilse
Wenn also "ausgehendes Filtern" offensichtlich ungeeignet ist,
boesartige Software daran zu gindern, Daten "nach drazssen zu senden,
warum sollte ich es dann trptzdem tun?
Genau, warum stellt man eigentlich Ampeln auf? Es kann ja jeder
durchfahren.
Post by Juergen Ilse
Post by Harald Klotz
Tatsächlich sehe ich immer wieder Meldungen der Firewall, tatsächlich
sehe ich die Häufigkeit mit der Programme nachhause telefonieren.
Und woher weisst du, dass diese Programme nicht nach einem
fehlgeschlagenen Kommunikationsversuch es einfach ueber andere
Methoden so lange weiter versuchen, bis es klappt?
Woher weisst du es?
Genau, es weiss niemand, es sei denn es bekommt jemand heraus und
veröffentlicht es.

Ohne die Firewall weiss ich genau nichts, mit weiss ich etwas.

Du plädierst dafür lieber nichts zu wissen.

Ok, es scheint deine Lebensphilosphie zu sein. ;-)
Post by Juergen Ilse
Deine Firewall
kann ohnehin nicht alle Versuche verhindern (siehe oben). Und ziehst
du bei einer solchen Meldung wirklich die Konsequenz und
deinstallierst diese Software, die "unerwuenscht nach hause
telefonieren will"
Es geht in vielen Fällen deshalb nicht, weil es keinen aquädaten Ersatz
gibt, der das nicht macht.

Ich frage mich allerdings, warum du es bevorzugst überhaupt nichts zu
wissen.
Post by Juergen Ilse
(denn das waere die einzig logische Konsequenz aus
der Entdeckung, dass die Software etwas tut, was du nicht willst)?
Du weisst was deine Software macht?
Ich bezweifle das.
Post by Juergen Ilse
Post by Harald Klotz
Mir ist völlig klar, dass das nicht 100% sein muss.
Dir ist nicht klar, dass deine Methode zur Erreichung des von dir
ange- strebten Zwecks voellig untauglich ist.
Mir ist nur klar, dass du weniger weisst als ich und auch nichts wissen
willst.
Post by Juergen Ilse
Post by Harald Klotz
Der Privatanwender, der wenig Ahnung hat, ist mit einem Virenscanner
gut beraten. In der Praxis haben sich die Teile bewährt.
In der Praxis hat sich (sofern der Anwender bereit ist, sich darauf
ein- zulassen und mit dem Verzicht auf Software, die sich damit nicht
vertraegt, leben kann) die Nutzung von Rechtetrennung (fuer
alltaegliche Arbeiten *niemals" Admin- oder "Hauptbenutzer-" Rechte
verwenden) und "Softwware Restriction Policies" (siehe "safer.inf"
von Stefan Kanthak) als erheb- lich tzverlaessiger erwiesen.
In der Praxis erweist sich, dass es niemanden interessiert.
In der Praxis waren Firmenrechner und sogar die Bundeswehr massiv
verseucht, was beweist, dass Stephans Tips wohl von niemanden ernste
genommen werden.

Ich bestreite nicht, dass es funktiniert, wenn man seinen Rechner
abschottet.
Ich bestreite aber, dass es zu 100% funktioniert und ich bestreite, dass
der Normalanwender dazu bereit ist.

Das fehlende an den 100% kann, wohlgemerkt kann, der Vierenscanner evtl.
die Firewall machen.
Post by Juergen Ilse
Ansonsten habe ich (auch wenn ich deren
Sinn teils anzweifle) nicht gegen Virenscanner im allgemeinen
argumentiert, sondern gegen "Personal Firewalls", "Sevurity Szuten"
ubd aehnliches Zeugs, das sich tief ins System einfraebt und trotzdem
noch nicht einmal im An- satz das leisten kann, was die Hersteller
gern versprechen ...
Ich habe mir die Versprechen nicht genau angesehen.
Ich sehe, dass sie meldet wenn der Adobe Reader wieder nachhause
telefonieren will und sehe es bei einigen anderen Programmen.
Wenn die es umgehen kann ich nichts machen und ich sehe keinen
Unterschied gegenüber einer nicht vorhandenen Firewall.
Post by Juergen Ilse
Post by Harald Klotz
Jürgen wird sicher auch die Abschaffung von Sicherheitsgurten
fordern, immerhin passiert es, dass Leute wegen des Gurtes sterben.
Im Gegensatz zu "Personal Firewalls" und "Security Suiten" sind
Sicherheitsgurte sinnvoll und koennen in ergeblichem Masse Schaeden
verhindern, ohne zusaetzliche Risiken herbeitzfuehren.
Sie können nichts sicher verhindern.

Diese Tatsache reicht euch doch auch bei eurer Argumentation, warum
sollte man dort nicht ebenso argumentieren.

Es gilt menschliche Schwächen abzufedern, mehr können Gurte nicht.
Die Schwäche, eigene Fehler zu machen oder durch Fehler anderer
geschädigt zu werden, dieses so weit wie möglich abzumildern.

Grüße Harald
Juergen Ilse
2013-07-14 18:50:39 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Harald Klotz
Post by Juergen Ilse
In der Praxis hat sich (sofern der Anwender bereit ist, sich darauf
ein- zulassen und mit dem Verzicht auf Software, die sich damit nicht
vertraegt, leben kann) die Nutzung von Rechtetrennung (fuer
alltaegliche Arbeiten *niemals" Admin- oder "Hauptbenutzer-" Rechte
verwenden) und "Softwware Restriction Policies" (siehe "safer.inf"
von Stefan Kanthak) als erheb- lich tzverlaessiger erwiesen.
In der Praxis erweist sich, dass es niemanden interessiert.
Dich interessiert das vielleicht nichti, andere schon.
Post by Harald Klotz
In der Praxis waren Firmenrechner und sogar die Bundeswehr massiv
verseucht, was beweist, dass Stephans Tips wohl von niemanden ernste
genommen werden.
Er setzt seine eigenen Tips seit etlichen Jahren erfolgreich um,
andere tun das auch, bei meinem Broetchengeber wird etwas ent-
sprechendes ebenfalls umgesetzt (ebenso wie strikte Rechtetrennung),
wobei ich da die exakte Konfiguration nicht kenne (und mich das auch
nicht sonderlich interessiert, weil ich fuer die Betreuung der
Arbeitsplatzrechner dort nicht verantwortlich bin).
Post by Harald Klotz
Ich bestreite nicht, dass es funktiniert, wenn man seinen Rechner
abschottet.
Ich bestreite aber, dass es zu 100% funktioniert
Nenne einen Fall, wo das nicht funktioniert hat. Du hast das bisher
anscheinend noch nicht einmal naeher angesehen ...
Post by Harald Klotz
und ich bestreite, dass der Normalanwender dazu bereit ist.
Du bist wohl nicht dazu bereit, vermutlich bist du noch nicht einmal
bereit fuer alltaegliche Arbeiten auf Admin-Rechte zu verzichten.
Post by Harald Klotz
Post by Juergen Ilse
Ansonsten habe ich (auch wenn ich deren
Sinn teils anzweifle) nicht gegen Virenscanner im allgemeinen
argumentiert, sondern gegen "Personal Firewalls", "Security Suiten"
und aehnliches Zeugs, das sich tief ins System eingraebt und trotzdem
noch nicht einmal im Ansatz das leisten kann, was die Hersteller
gern versprechen ...
Ich habe mir die Versprechen nicht genau angesehen.
Ich sehe, dass sie meldet wenn der Adobe Reader wieder nachhause
telefonieren will und sehe es bei einigen anderen Programmen.
Ich habe nicht analysiert, was denn der Adobe-Kram nach aussen
kommuniziert, aber wenn Adobe-Software hartnaeckig mit der Aussenwelt
kommunizieren will, schafft sie das auch trotz Personal Firewall ...
Abgesehen davon *will* ich sogar, dass mich deren "Updater" ueber ver-
fuegbare Security-Updates installiert, denn das erspart mir Arbeit.
Post by Harald Klotz
Wenn die es umgehen kann ich nichts machen und ich sehe keinen
Unterschied gegenüber einer nicht vorhandenen Firewall.
Ich sehe schon einen Unterschied, denn ich kann bei mir sicher sein,
dass zumindest keine Oersonal Firewall-Software "nach hause telefoniert".
;-)
Post by Harald Klotz
Post by Juergen Ilse
Im Gegensatz zu "Personal Firewalls" und "Security Suiten" sind
Sicherheitsgurte sinnvoll und koennen in ergeblichem Masse Schaeden
verhindern, ohne zusaetzliche Risiken herbeitzfuehren.
Sie können nichts sicher verhindern.
Sie koennen eine Vielzahl von typischen schweren und schwersten
Berletzungen bei Verkehrsunfaellen verhindern. Nachgewiesen wurde
das in Tausenden von Crash-Tests mit "Crash-Test-Dummies" und
durch Jahrzehntelange Erfahrungen mit Sucherheizsgurten im Strassen-
verkehr. Das leugnen zu wollen, ist ein deutliches Zeichen von
Realitaetsverweigerung. Das ein Sicherheitsgurt bei z.B. Aufprall-
geschwindigkeiten von 100 km/h oder mehr nichts mehr herausreissen
kann, aendert daran nicht das geringste.
Post by Harald Klotz
Es gilt menschliche Schwächen abzufedern, mehr können Gurte nicht.
Die Schwäche, eigene Fehler zu machen oder durch Fehler anderer
geschädigt zu werden, dieses so weit wie möglich abzumildern.
Das leistet aber weder der Virenscanner noch das filtern von
ausgehendem Traffic durch eine Personal Firewall. SRP und Rechte-
trennung koennen aber sehr vieles verhindern.

Tschuess,
Juergen Ilse (***@usenet-verwaltung.de)
--
Ein Domainname ist nur ein Name, nicht mehr und nicht weniger.
Wer mehr hineininterpretiert, hat das Domain-Name-System nicht
verstanden.
Helmut Hullen
2013-07-14 20:04:00 UTC
Permalink
Hallo, Juergen,

Du meintest am 14.07.13:

[...]
Post by Juergen Ilse
Post by Harald Klotz
In der Praxis waren Firmenrechner und sogar die Bundeswehr massiv
verseucht, was beweist, dass Stephans Tips wohl von niemanden ernste
genommen werden.
Er setzt seine eigenen Tips seit etlichen Jahren erfolgreich um,
andere tun das auch, bei meinem Broetchengeber wird etwas ent-
sprechendes ebenfalls umgesetzt (ebenso wie strikte Rechtetrennung),
Das Hauptproblem bei "safer.inf": Otto Normalanwender ist in
Personalunion Anwender und Systemverwalter. Wenn ihm hinreichend
schmackhaft gemacht wird, "safer.inf" auszuschalten, dann schaltet er
diesen Schutz aus.

Viele Gruesse!
Helmut
Rainer H. Rauschenberg
2013-07-15 07:46:52 UTC
Permalink
On 2013-07-14, Juergen Ilse <***@usenet-verwaltung.de> wrote:

[Sicherheitsgurte]
Post by Juergen Ilse
Sie koennen eine Vielzahl von typischen schweren und schwersten
Berletzungen bei Verkehrsunfaellen verhindern. Nachgewiesen wurde
das in Tausenden von Crash-Tests mit "Crash-Test-Dummies" und
durch Jahrzehntelange Erfahrungen mit Sucherheizsgurten im Strassen-
verkehr.
Und man sieht Ihre Einführung (eigentlich: Die Anlegepflicht) deutlich
in der Verkehrsunfallstatistik. Sie wirken so gut, daß trotz
Risikokompensation unter dem Strich ein bemerkenswerter Effekt übrig
bleibt.
Stefan Kanthak
2013-07-15 15:39:50 UTC
Permalink
Post by HeinzMeiers
Hallo,
Post by Harald Klotz
Post by Juergen Ilse
In der Praxis hat sich (sofern der Anwender bereit ist, sich darauf
ein- zulassen und mit dem Verzicht auf Software, die sich damit nicht
vertraegt, leben kann) die Nutzung von Rechtetrennung (fuer
alltaegliche Arbeiten *niemals" Admin- oder "Hauptbenutzer-" Rechte
verwenden) und "Softwware Restriction Policies" (siehe "safer.inf"
von Stefan Kanthak) als erheb- lich tzverlaessiger erwiesen.
In der Praxis erweist sich, dass es niemanden interessiert.
Dich interessiert das vielleicht nichti, andere schon.
Post by Harald Klotz
In der Praxis waren Firmenrechner und sogar die Bundeswehr massiv
verseucht, was beweist, dass Stephans Tips wohl von niemanden ernste
genommen werden.
Nein. Das beweist nur, dass in diesen Firmen und der Bundeswehr VOELLIG
UNFAEHIGE "Administratoren" die Firmenrechner falsch konfiguriert haben.
Post by HeinzMeiers
Er setzt seine eigenen Tips seit etlichen Jahren erfolgreich um,
andere tun das auch, bei meinem Broetchengeber wird etwas ent-
sprechendes ebenfalls umgesetzt (ebenso wie strikte Rechtetrennung),
wobei ich da die exakte Konfiguration nicht kenne (und mich das auch
nicht sonderlich interessiert, weil ich fuer die Betreuung der
Arbeitsplatzrechner dort nicht verantwortlich bin).
Post by Harald Klotz
Ich bestreite nicht, dass es funktiniert, wenn man seinen Rechner
abschottet.
Ich bestreite aber, dass es zu 100% funktioniert
Keines der von mir in ueber 35 Jahren eingerichteten Systeme wurde
bisher kompromittiert!
Post by HeinzMeiers
Nenne einen Fall, wo das nicht funktioniert hat. Du hast das bisher
anscheinend noch nicht einmal naeher angesehen ...
Post by Harald Klotz
und ich bestreite, dass der Normalanwender dazu bereit ist.
Meine "Opfer" sind dazu bereit, FREIWILLIG.
Die bemerken die ihnen auferlegten "Einschraenkungen" gar nicht: alle
Programme, mit denen sie taeglich arbeiten, funktionieren problemlos.

[...]

Stefan
[
--
Die unaufgeforderte Zusendung werbender E-Mails verstoesst gegen §823
Abs. 1 sowie §1004 Abs. 1 BGB und begruendet Anspruch auf Unterlassung.
Beschluss des OLG Bamberg vom 12.05.2005 (AZ: 1 U 143/04)
Helmut Hullen
2013-07-15 16:10:00 UTC
Permalink
Hallo, Stefan,

Du meintest am 15.07.13:

[...]
Post by Stefan Kanthak
Ich bestreite nicht, dass es funktioniert, wenn man seinen Rechner
abschottet.
Ich bestreite aber, dass es zu 100% funktioniert
Keines der von mir in ueber 35 Jahren eingerichteten Systeme wurde
bisher kompromittiert!
Soweit Du weisst ...

Viele Gruesse!
Helmut
Guido Hennecke
2013-07-11 09:51:50 UTC
Permalink
[...]
Post by Harald Klotz
Post by Guido Hennecke
Wenn Wir bis hier einig sind, sind wir sicher auch darueber einig,
dass man schon vollkommen bekloppt sein muss, wenn man meint, dieses
Dilemma durch die Installation einer _weiteren_ Software, die man
ebensowenig kennt wie die, die man gerne ueberwachen moechte, loesen
koennte.
Tatsächlich sehe ich immer wieder Meldungen der Firewall, tatsächlich
sehe ich die Häufigkeit mit der Programme nachhause telefonieren.
[...]

Wieso bist Du eigentlich so sicher, dass diese "Firewall" (der Begriff
ist hier wirklich deplatzirt, aber seis drum, Du wirfst das ja sogar mit
einem Virenscanner durcheinander) diese Meldungen nicht nur produziert,
um Dich dazu zu bringen, sie auch installiert zu lassen, damit sie im
Hintergrund alles ausschnueffeln kann, was sie will, ohne dass Du
skeptisch wirst?

Wieso vertraust Du dieser Software mehr als der anderen Software, die Du
installierst?

Wieso masst Du dir eigentlich an, hier Juergen oder mir erklaeren zu
wollen, wieso Dein "Konzept" irgendeinen Sinn ergibt? Du verfuegst ja
nichtmal ueber das geistige Ruestzeug, zu verstehen, was man Dir
schreibt.
Harald Klotz
2013-07-10 14:26:57 UTC
Permalink
Post by Juergen Ilse
Post by Harald Klotz
Gegenfrage, woran erkennt es die von euch so gelobte Windows
Firewall?
Gar nicht, muss sie auch nicht, wenn der Admin sich keine
schnueffelnde Schrottsoftware auf den Rechner spielt ...
Welche Software fällt den heute nicht darunter, wie erkenne ich es.
Ich weiss, jetzt kommt wieder der dumme Spruch, nur Software aus
zuverlässigen Quellen..........

Für mich ist aber weder Microsoft noch Adobe eine zuverlässige Quelle,
jede andere auch nicht.
Post by Juergen Ilse
Post by Harald Klotz
Was du Klickibunti Firewall nennst, wird dir erlauben selbst
auszuwählen.
... und dennoch nicht alle Methoden des "Daten nach aussen schleusens"
verhindern koennen. Die korrekte Methode lautet: keine Software
installieren, die so etwas versucht, dann braucht man auch keine
Software, die erfolglos versucht, diese Kontaktaufnahme zu verhindern.
Ja, den dummen Spruch wiederholst du ständig, dabei sollte dir klar,
dass es das nicht gibt was du forderst.
Bist du wirklich so dumm, dass nicht zu erkennen oder ist es nur deiner
Borniertheit und Ignoranz zuzuschreiben?
Post by Juergen Ilse
Post by Harald Klotz
Post by Roland Ertelt
Richtig ist nur: Wenn einmal Schadcode auf dem Rechner ist, hilft
keine "Firewall" mehr.
Wirklich nicht.
Warum nur habe ich den Eindruck, dass du die Richtigkeit der Aussage
*nicht* begriffen hast?
Im Gegensatz zu dir habe ich begriffen was auf manchen Rechnern abläuft,
was du mit deinem missionarischem Eifer nicht wirst verhindern können.
Post by Juergen Ilse
Post by Harald Klotz
Ich experimentiere gelegentlich, habe extra eine Platte dafür, nur
für den Zweck.
Da sprang bei meinen Versuchen díe Firewall an.
Ich weiss, das ist nicht zwingend.
Was genau verstehst du an "ein kompromittierter Rechner liefert keine
vertrauenswuerdigen Daten,
Was soll der dumme Spruch, mir ist das klar.
Liefert der bessere Daten, wenn keine Firwall installiert ist.

Dein zusammanhangsloses Geschwafel lässt nur vermuten, dass du
Problematik nicht durchdenkst.
Post by Juergen Ilse
das trifft auch auf evt. Meldungen von auf
dem Rechner laufender Software wie Virenscanner oder Personal
Firewalls
zu" nicht? So schwiergi ist der Satz doch gar nicht formuliert.
Wenn der Virenscanner auf einem kompromittierten Rechner etwas meldet,
dann wird irgendetwas sein.
Natürlich kann der Scanner evtl. etwas nicht erkennen und meldet auch
nichts.
Ohne Scanner meldet er allerdings mit Sicherheit nichts.
Post by Juergen Ilse
Die Windows-Firewall versucht erst gar nicht zu erreichen, was sie
ohnehin nicht erreichen kann. Willst du Sicherheit fuer deine Daten,
musst du *frueher* ansetzen (sprich erst gar keine Schnueffelsoftware
installieren).
Du bist ein hoffnungsloser Spinner.
Wie erkennt man, ob ein Programm schnüffelt.
Post by Juergen Ilse
Post by Harald Klotz
Merk mal was.
Danke gleichfalls.
Das sagt der seit Jahrzehnten merkbefreite.
Post by Juergen Ilse
Post by Harald Klotz
Deine Vorschlag, gleich alles unbemerkt durchzulassen ist sicher
nicht die beste Idee.
Wenn ich Kontrolle haben will, muss die Kontrolle auf einer Maschine
laufen, die *unbeeinflusst* von dem zu kontrollierenden Rechner ist,
ich kann also eine "Personal Firewall" dazu nicht brauchen (da sie
von lokal laufender Software immer unterlaufen werden kann, sofern
sich diese Software *unterhalb* der Personal Firewall in den
Netzwerkstack einklinken kann, und das kann sie immer, wenn sie mit
hinreichenden Zugriffsrechten laeuft).
Und?
Das keine Schutz ist besser als einer der nicht 100% sicher ist.
Post by Juergen Ilse
Der Nachteil des "auf einer anderen Maschine laufenden Paketfilters"
ist, dass er keinerlei Informationen darueber erhalten kann, welchers
Programm irgend eine Netzwerkkommunikation urspruenglich veranlasst
hat
Und den Nachteil propagierst du als vortielhaft?
Post by Juergen Ilse
(aber das funktioniert mit lokal auf dem Rechner laufender
"Schutzsoftware" auch nicht unbedingt zuverlaessig,
Dass es zuverlässig funktioniert hat niemand behauptet.
Post by Juergen Ilse
Dein Sicherheitskonzept ist loechriger als du es anderen vorwirfst ...
Nur bist du offenbar zu blind, um das zu erkennen.
Mein Konzept passt schon.
Deine Vorschläge sind leider für die meisten nicht realisierbar.
Das kannst du auf Firmenrechnern machen.

Grüße Harald
Lars Gebauer
2013-07-10 18:24:59 UTC
Permalink
Post by Harald Klotz
Wie erkennt man, ob ein Programm schnüffelt.
Ist das eine Frage? - Wenn ja ...

... dann tut man etwas, was Dir vollkommem unbekannt zu sein scheint.
Nämlich: Man informiert sich.

Sofern es sich nicht um irgendeine superexotische Software handelt kann
man mit großer Sicherheit davon ausgehen, daß deren Verhalten irgendwo
im Netz dokumentiert ist.

Gibt es hinreichend viele qualifizierte Warnungen, dann sollte man sich
schon überlegen, ob man sich diesen Krempel wirklich auf den Rechner
ziehen muß.

Gibt es keine Warnungen, so bedeutet das genau das, nämlich, daß es kein
öffentlich bekannte "Merkwürdigkeit" bei diesem Programm gibt. Und Du
kannst mit großer Sicherheit davon ausgehen, daß Deine "Firewall" in
diesem Fall auch nichts finden wird.
Post by Harald Klotz
Dass es zuverlässig funktioniert hat niemand behauptet.
Gegenüber "meiner" Methode bringt Deine "Firewall" nicht den geringsten
Erkenntnisgewinn, hat aber den Nachteil, daß Du Dir eventuell Deinen
Rechner kompromittiert hast.
Post by Harald Klotz
Deine Vorschläge sind leider für die meisten nicht realisierbar.
Ich bitte Dich. Die meisten Menschen sind durchaus in der Lage, mal den
Namen einer Software in eine Suchmaschine einzugeben und zu schauen, ob
und was da so gefunden wird.

Schließe nicht von Dir auf Andere.
Juergen Ilse
2013-07-11 01:02:29 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Harald Klotz
Welche Software fällt den heute nicht darunter, wie erkenne ich es.
Ich weiss, jetzt kommt wieder der dumme Spruch, nur Software aus
zuverlässigen Quellen..........
Für mich ist aber weder Microsoft noch Adobe eine zuverlässige Quelle,
jede andere auch nicht.
Wenn du Microsoft nicht vertraust, solltest du deren Produkte (einschliess-
lich des Betriebssystems) nicht einsetzen. gleiches gilt fuer andere Soft-
warehersteller. Wie kommst du eigentlich auf die abstruse Idee, deiner
Personal Firewall oder deinem Virenscanner mehr zu vertrauen als anderer
Software, die weit weniger in dein Betriebssystem eingreift? Oder wenn
du der Personal Firewall und/oder dem Cirenscanner nicht vertraust, warum
hast du sie dann installiert?

Tschuess,
Juergen Ilse (***@usenet-verwaltung.de)
--
Ein Domainname ist nur ein Name, nicht mehr und nicht weniger.
Wer mehr hineininterpretiert, hat das Domain-Name-System nicht
verstanden.
Juergen Ilse
2013-07-08 20:45:41 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Harald Klotz
Post by Juergen Ilse
Post by Harald Klotz
Dafür lässt sie fast alles ungefragt durch.
Falsch. sie fragt zwar nicht, aber sie laesst exakt das durch, was du
konfigurierst (zumindest bei eingehendem Traffic, und ueber den Sinn
des "ausgehend filterns" streiten sich die Experten ...
Nur die dummen sind bereit, dass beleibige Programme alles vom Rechner
abgreifen dürften was ihnen Spass macht.
Nur die dummen packen sich Programme auf den Rechner, bei denen sie
davor Angst haben muessen. Wenn du due Kompromittierung bereits auf dem
Rechner hast, hast du ohnehin verloren, ist das nicht der Fall, brauchst
du vor ausgehendem Traffic keine Angst zu haben ...
Post by Harald Klotz
PCs ist das noch nicht so ins Gerede geraten, bei Android und vor allem
Apple Geräten ist es wohl Normalität, dass jedes Programm Adressbücher
und andere persönliche Daten abgreift.
Da ist es schon recht brauchbar, den abgehend Datenstrom verbieten zu
können.
Da ist es echt brauchbar, solchen Schrott nicht zu installieren.
Die Hoffnung, auf einem kompromittierten Rechner noch kontrollieren
zu koennen, was "nach draussen" uebertragen wird, ist i.d.R. voellig
unbegruendet, also warum in solch ein sinnloses Unterfangen Aufwand
investieren?
Post by Harald Klotz
Post by Juergen Ilse
Weil dumme Nachfragen der Firewall-Software und tolle Berichte ueber
angeblich abgewehrte Angriffe (wie verirrte DNS-Anfragen, verspaetet
fuer eine TCP-Connection eintreffende Pakete, Portscans in kleinem
Rahmen, ICMP Echo Requests und aehnlich "gefaehrlichge Angriffe")
dem unbedarften User exakt *gar* *nichts* helfen und denjenigen, der
eigentlich weiss was er tut nur unnoetig von der Arbeit abhalten.
Jaja, du darfst dich ungehindert ausspionieren lassen, aber du solltest
anderen nicht deine Philosophie aufzwingingen, dass jeder
Softwarehersteller dein Verhalten ausspionieren darf.
Ich installiere keinen Schrott, der Dinge tut, die ich nicht will.
Post by Harald Klotz
Ich finde es schon komisch, dass du dich dafür aussprichst, dass
beleibige Programme beliebiges ungehindert nachhausetelefonieren dürfen.
Aif dem Rechner auf dem diese Software (moeglicherweise sogar mit Admin
Rechten) laeuft, kannst du das nicht sucher unterbinden.

Tschuess,
Juergen Ilse (***@usenet-verwaltung.de)
--
Ein Domainname ist nur ein Name, nicht mehr und nicht weniger.
Wer mehr hineininterpretiert, hat das Domain-Name-System nicht
verstanden.
Harald Klotz
2013-07-09 12:52:34 UTC
Permalink
Post by Juergen Ilse
Post by Harald Klotz
Nur die dummen sind bereit, dass beleibige Programme alles vom
Rechner abgreifen dürften was ihnen Spass macht.
Nur die dummen packen sich Programme auf den Rechner, bei denen sie
davor Angst haben muessen.
Die ganz dummen lassen sich ausspionieren. ;-)
Post by Juergen Ilse
Wenn du due Kompromittierung bereits auf
dem Rechner hast, hast du ohnehin verloren, ist das nicht der Fall,
brauchst du vor ausgehendem Traffic keine Angst zu haben ...
Was wäre im vorliegenden Fall?
Er hätte nichts bemerkt, das beruhigt natürlich. ;-)
Post by Juergen Ilse
Ich installiere keinen Schrott, der Dinge tut, die ich nicht will.
ROTFL.
Bist du wirklich so dumm?
Du kannst mir nicht weismachen, dass du weisst, wass all deine Programme
auf deinem Rechner tun.
Für den Normalanwender gilt das schon gar nicht.

Grüße Harald
Guido Hennecke
2013-07-09 22:52:46 UTC
Permalink
[...]
Post by Harald Klotz
Post by Juergen Ilse
Ich installiere keinen Schrott, der Dinge tut, die ich nicht will.
[...]
Post by Harald Klotz
Bist du wirklich so dumm?
Du kannst mir nicht weismachen, dass du weisst, wass all deine Programme
auf deinem Rechner tun.
[...]

Ja, so dumm ist Juergen.

Du bist leider noch duemmer!

Du meinst, das Problem damit loesen zu koennen, _NOCH EINE_ Software zu
installieren, von der Du genausowenig weisst, was sie wirklich tut.
Vielleicht ist ja auch Deine bunte "Personal Firewall" das einzige
Programm, welches Deine privatesten Daten an Dritte uebermittelt.
Harald Klotz
2013-07-11 14:11:36 UTC
Permalink
Post by Guido Hennecke
[...]
Post by Harald Klotz
Post by Juergen Ilse
Ich installiere keinen Schrott, der Dinge tut, die ich nicht will.
[...]
Post by Harald Klotz
Bist du wirklich so dumm?
Du kannst mir nicht weismachen, dass du weisst, wass all deine
Programme auf deinem Rechner tun.
[...]
Ja, so dumm ist Juergen.
Du bist leider noch duemmer!
Du meinst, das Problem damit loesen zu koennen, _NOCH EINE_ Software
zu installieren, von der Du genausowenig weisst, was sie wirklich tut.
Vielleicht ist ja auch Deine bunte "Personal Firewall" das einzige
Programm, welches Deine privatesten Daten an Dritte uebermittelt.
Vielleicht, nur warum hat es noch keiner Bemerkt?

Grüße Harald
Heiko Schlenker
2013-07-10 13:23:59 UTC
Permalink
Post by HeinzMeiers
Hallo,
Post by Harald Klotz
Post by Juergen Ilse
Post by Harald Klotz
Dafür lässt sie fast alles ungefragt durch.
Falsch. sie fragt zwar nicht, aber sie laesst exakt das durch, was du
konfigurierst (zumindest bei eingehendem Traffic, und ueber den Sinn
des "ausgehend filterns" streiten sich die Experten ...
Nur die dummen sind bereit, dass beleibige Programme alles vom Rechner
abgreifen dürften was ihnen Spass macht.
Nur die dummen packen sich Programme auf den Rechner, bei denen sie
davor Angst haben muessen. Wenn du due Kompromittierung bereits auf dem
Rechner hast, hast du ohnehin verloren, ist das nicht der Fall, brauchst
du vor ausgehendem Traffic keine Angst zu haben ...
Siehe auch:
- <http://www.microsoft.com/technet/technetmag/issues/2006/05/SecurityMyths/default.aspx>
(Abschnitt "Myth: Host-Based Firewalls Must Filter Outbound Traffic to be Safe.")
- <http://blogs.technet.com/jesper_johansson/archive/2006/05/01/426921.aspx>
(Bemerkungen über "outbound filtering")

Gruß, Heiko
Andreas Beck
2013-07-09 07:13:20 UTC
Permalink
Post by Harald Klotz
Nur die dummen sind bereit, dass beleibige Programme alles vom Rechner
abgreifen dürften was ihnen Spass macht.
Das entspricht nunmal dem Sicherheitskonzept von Windows.
Modulo Benutzerrechte, die leider kaum sinnvoll benutzt werden.
Post by Harald Klotz
PCs ist das noch nicht so ins Gerede geraten, bei Android und vor allem
Apple Geräten ist es wohl Normalität, dass jedes Programm Adressbücher
und andere persönliche Daten abgreift.
Diese Geräte haben - da für den Betrieb von wenig vertrauenswürdigen
Programmen (Apps) ausgelegt - ein explizites Rechtesystem für solche
Zugriffe und entsprechende Sandboxen.

Nein, bei Android kann man nicht "einfach so" auf Adressbücher
zugreifen. Das muss der Nutzer schon abnicken. Das wird allerdings
in der Regel gedankenlos getan.

Mit gerooteten Geräten kann man Programmen auch Rechte entziehen, das
ist aber meist albern, weil sie dann abschmieren. Sie werden dadurch
auch nicht gerade vertrauenswürdiger.
Post by Harald Klotz
Da ist es schon recht brauchbar, den abgehend Datenstrom verbieten zu
können.
Kann man nur schlecht. Dazu gibt es zu viele mögliche Kanäle.
Du gehst ja von böser Absicht des Programmes aus. Dann kann es ganz
viele typischerweise unauffällige Kanäle öffnen.

Scripte auf der Helpseite, die im Browser angezeigt wird, mal so als
harmlosestes Beispiel.
Post by Harald Klotz
Viel Programme auf dem PC spähen das Nutzerverhalten aus und melden die
Daten dem Hersteller.
Dann verwende solches Zeug halt nicht. Wenn es hinreichend bösartig ist,
könnte es auch auf die Kommunikationsverweigerung verschnupft reagieren
und mal eben Deine Daten verschlüsseln und den Schlüssel wegwerfen.
Post by Harald Klotz
Jaja, du darfst dich ungehindert ausspionieren lassen, aber du solltest
anderen nicht deine Philosophie aufzwingingen, dass jeder
Softwarehersteller dein Verhalten ausspionieren darf.
Darf er natürlich nicht. Und in den meisten Fällen, die Du beklagst,
steht der Umfang der Datenerhebnung in den Lizenzbedingungen.
Wenn diese Dir nicht gefallen, musst Du eben die Konsequenzen tragen
und das Programm nicht nutzen.
Post by Harald Klotz
Leider sind die Datenschutzgesetze zu lasch, viele Programme, fast alle
heutzutage, haben mehr oder weniger starke Spyfunktionen eingebaut,
oft/meist getarnt nach Updatekontrolle.
Du kannst das gerne dem zuständigen Datenschutzbeauftragten melden,
falls dort entsprechend geschützte Daten ohne Notwendigkeit und
Zustimmung erhoben werden.
Post by Harald Klotz
Ich finde es schon komisch, dass du dich dafür aussprichst, dass
beleibige Programme beliebiges ungehindert nachhausetelefonieren dürfen.
Ich finde es seltsam, dass Du bei diesem Grad der Paranoia nicht ein
OS einsetzt, das entsprechend feingliedrige Rechtekontrolle hat, so dass
die betreffenden Programme gar nicht erst an die Daten kommen, die
ihnen nicht zustehen.
Post by Harald Klotz
Stimmt, es ist ja auch gewollt, dass man beleibige Daten abgreifen kann.
Jedes Programm darf. z.B. die Registry nach Konkurrenzprodukten
durchforschen und kann diese nachhause melden.
Oder feststellen, dass das Konkurrenzprodukt bereits installiert ist
und daher verhindern, dass die eigene Installation den Rechner
lahmlegt, weil sich die beiden höchst seltsamen Arten, sich im System
zu verankern kollidieren?


VG, A.
Juergen Ilse
2013-07-09 08:42:38 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Andreas Beck
Post by Harald Klotz
Ich finde es schon komisch, dass du dich dafür aussprichst, dass
beleibige Programme beliebiges ungehindert nachhausetelefonieren dürfen.
Ich finde es seltsam, dass Du bei diesem Grad der Paranoia nicht ein
OS einsetzt, das entsprechend feingliedrige Rechtekontrolle hat, so dass
die betreffenden Programme gar nicht erst an die Daten kommen, die
ihnen nicht zustehen.
Das witzige ist: er benutzt ja eigentlich ein solches System (Windows erlaubt
eine *sehr* feine Abstimmung der Zugriffsrechte), nur benutzen nur wenige
Nutzer dieses Systems diese Moeglichkeiten (weil das Rechtesystem mit allen
Einzelheiten, vordefinierten Gruppen, etc. *sehr* kompliziert ist, und das
alles ohnehin nichts nuetzt, wenn man ohnehin immer mit Admin-Rechten unter-
wegs ist, was viele Nutzer auch fuer das alltaegliche arbeiten tun ...).

Tschuess,
Juergen Ilse (***@usenet-verwaltung.de)
--
Ein Domainname ist nur ein Name, nicht mehr und nicht weniger.
Wer mehr hineininterpretiert, hat das Domain-Name-System nicht
verstanden.
Harald Klotz
2013-07-11 14:10:22 UTC
Permalink
Post by Andreas Beck
Dann verwende solches Zeug halt nicht. Wenn es hinreichend bösartig
ist, könnte es auch auf die Kommunikationsverweigerung verschnupft
reagieren und mal eben Deine Daten verschlüsseln und den Schlüssel
wegwerfen.
Wie feststellen?
Ach ja, vertrauen. ;-)
Post by Andreas Beck
Darf er natürlich nicht. Und in den meisten Fällen, die Du beklagst,
steht der Umfang der Datenerhebnung in den Lizenzbedingungen.
Der Normalnutzer kauft ein Programm, hat keine Lizenz.
Hinzu, kommt, dass er es, wenn überhaupt, hinterher erfährt.
Post by Andreas Beck
Wenn diese Dir nicht gefallen, musst Du eben die Konsequenzen tragen
und das Programm nicht nutzen.
Kann man es zurückgeben?
Post by Andreas Beck
Ich finde es seltsam, dass Du bei diesem Grad der Paranoia nicht ein
OS einsetzt, das entsprechend feingliedrige Rechtekontrolle hat, so
dass die betreffenden Programme gar nicht erst an die Daten kommen,
die ihnen nicht zustehen.
Welches OS wäre das?

Grüße Harald
Mathias Fuhrmann
2013-07-11 14:20:21 UTC
Permalink
Post by Harald Klotz
Post by Andreas Beck
Ich finde es seltsam, dass Du bei diesem Grad der Paranoia nicht ein
OS einsetzt, das entsprechend feingliedrige Rechtekontrolle hat, so
dass die betreffenden Programme gar nicht erst an die Daten kommen,
die ihnen nicht zustehen.
Welches OS wäre das?
Dummerchen, natürlich Linux/UNIX.
--
Mathias
;-)
Juergen Ilse
2013-07-11 14:43:46 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Mathias Fuhrmann
Post by Harald Klotz
Post by Andreas Beck
Ich finde es seltsam, dass Du bei diesem Grad der Paranoia nicht ein
OS einsetzt, das entsprechend feingliedrige Rechtekontrolle hat, so
dass die betreffenden Programme gar nicht erst an die Daten kommen,
die ihnen nicht zustehen.
Welches OS wäre das?
Dummerchen, natürlich Linux/UNIX.
Windows (NT Entwicklungslinie, also inclusive aller Versionen ab XP) hat
ein Rechtesystem, dass die Rechte wesentlich feiner granuliert vergeben
kann als die meisten unixoiden Systeme.

Tschuess,
Juergen Ilse (***@usenet-verwaltung.de)
--
Ein Domainname ist nur ein Name, nicht mehr und nicht weniger.
Wer mehr hineininterpretiert, hat das Domain-Name-System nicht
verstanden.
Juergen Ilse
2013-07-11 14:40:53 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Harald Klotz
Post by Andreas Beck
Ich finde es seltsam, dass Du bei diesem Grad der Paranoia nicht ein
OS einsetzt, das entsprechend feingliedrige Rechtekontrolle hat, so
dass die betreffenden Programme gar nicht erst an die Daten kommen,
die ihnen nicht zustehen.
Welches OS wäre das?
Z.B. Windows, sofern man die Rechtetrennung wirklich nutzt (also Admins
*ausschliesslich* zum administrieren da sind, Hauptbenutzer gar nicht
verwendet werden und das alltaegliche arbeiten, surfen, spielen, etc.
jeweils nur mit einfachen Benutzerrechten, ggfs. verschiedene dieser
Aufgaben auch mit unterschiedlichen Benutzern, durchgefuehrt werden).
Und natuerlich ggfs. restriktive Zugriffsrechte auf Dateien setzen ...

Warum habe ich jetzt wieder die Vermutung, dass du deinen Windows-Rechner
*nicht* so verwendest?

Tschuess,
Juergen Ilse (***@usenet-verwaltung.de)
--
Ein Domainname ist nur ein Name, nicht mehr und nicht weniger.
Wer mehr hineininterpretiert, hat das Domain-Name-System nicht
verstanden.
Thomas Dreher
2013-07-22 09:58:04 UTC
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Post by Harald Klotz
Post by Juergen Ilse
Post by Harald Klotz
Dafür lässt sie fast alles ungefragt durch.
Falsch. sie fragt zwar nicht, aber sie laesst exakt das durch, was du
konfigurierst (zumindest bei eingehendem Traffic, und ueber den Sinn
des "ausgehend filterns" streiten sich die Experten ...
Nur die dummen sind bereit, dass beleibige Programme alles vom Rechner
abgreifen dürften was ihnen Spass macht.
Das ist keine Frage des Filters, sondern der Programme, die die Daten
"abgreifen".
Post by Harald Klotz
PCs ist das noch nicht so ins Gerede geraten, bei Android und vor allem
Apple Geräten ist es wohl Normalität, dass jedes Programm Adressbücher
und andere persönliche Daten abgreift.
Da ist es schon recht brauchbar, den abgehend Datenstrom verbieten zu
können.
Nein.
Post by Harald Klotz
Viel Programme auf dem PC spähen das Nutzerverhalten aus und melden die
Daten dem Hersteller.
Post by Juergen Ilse
Post by Harald Klotz
Ich weiss nicht, warum ich das als Vorteil sehen soll.
Weil dumme Nachfragen der Firewall-Software und tolle Berichte ueber
angeblich abgewehrte Angriffe (wie verirrte DNS-Anfragen, verspaetet
fuer eine TCP-Connection eintreffende Pakete, Portscans in kleinem
Rahmen, ICMP Echo Requests und aehnlich "gefaehrlichge Angriffe")
dem unbedarften User exakt *gar* *nichts* helfen und denjenigen, der
eigentlich weiss was er tut nur unnoetig von der Arbeit abhalten.
Jaja, du darfst dich ungehindert ausspionieren lassen, aber du solltest
anderen nicht deine Philosophie aufzwingingen, dass jeder
Softwarehersteller dein Verhalten ausspionieren darf.
Du verwendest Programme, die dich ausspionieren? Erzähl uns mehr.
Post by Harald Klotz
Leider sind die Datenschutzgesetze zu lasch, viele Programme, fast alle
heutzutage, haben mehr oder weniger starke Spyfunktionen eingebaut,
oft/meist getarnt nach Updatekontrolle.
Ich finde es schon komisch, dass du dich dafür aussprichst, dass
beleibige Programme beliebiges ungehindert nachhausetelefonieren dürfen.
Ich würde es interessant finden, wie du das verhindern willst. Das ist
nämlich weder trivial, noch mit vertretbarem Aufwand zu managen.
Hostbasierte Filter sind konzeptionell wenig geeignet, das zu unterbinden.


Gruß

Thomas

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