Post by Realname xPost by Manfred FiebigPost by Realname xauf der BSI-Webseite (https://www.bsi.bund.de) gibt es einen
Link zu https://www.botfrei.de.
Weshalb du Realname x heißt, werde ich vermutlich erst in 100 Jahren
verstehen.
Einer der wichtigsten Gründe ist: Ich möchte vermeiden, dass meine
Postings hier mit meinem Arbeitgeber in Verbindung gebracht werden.
Ich halte es aber auch für ein Gebot der Fairness, den anderen Usenet-
Teilnehmern mitzuteilen, dass es sich um ein "Pseudonym" handelt.
Nehmen wir mal an, das BSI sei mein Arbeitgeber. Dann wäre es bestimmt
nachvollziehbar warum ich nicht unter meinem realen Namen poste.
Diese Beharrlichkeit, im de-Usenet auf die Nennung von Realnamen zu
bestehen, sollte langsam begraben werden. Die Wurzeln stammen aus einer
Zeit, wo das Usenet überwiegend in eher kleinen Kreisen üblich war und
dort die in der Netiquette erwähnten "Mailbox-User" tatsächlich noch
existiert haben.
Erstaunlicherweise wird bei Datenschutz ansonsten immer laut gejammert,
wer alles Daten erfasst und die Leute überwacht - aber bei
Usenet-Postings gilt bei manchen Menschen offenbar, dass nur die
Offenlegung der eigenen Identität auch ein "Recht" einräumt, Postings zu
verfassen.
Als Tip: <http://realnamecreator.alexjonas.de/>
PS: Ja - ich schreibe unter meinem echten Namen - das ist aber eine
freiwillige Entscheidung von mir und kein Zeichen dafür, dass ich
Namensnennung im Usenet als grundsätzlich notwendig erachte.
[...]
Post by Realname xPost by Manfred FiebigAdresse http://youtu.be/iRh-YwIdF9w
Danke für den Link. Es funktioniert (wie bei Arno) auch ohne OpenDNS.
Für mich klingt das nach Zensur durch eco und das BSI. Ich kann mir
aber nicht vorstellen, dass deren Macht tatsächlich so weit reicht.
Du bestätigst meinen Eindruck: Diese Sache hätte beim BSI spätestens
durch die Qualitätssicherung gestoppt werden müssen.
Kommt darauf an, wer in der Qualitätssicherung sitzt und was als
"Qualität" gilt ;-)
Post by Realname xTrotzdem sind die Veröffentlichungen des BSI die entscheidende Messlatte.
Ja - leider.
Post by Realname xZ. B. beruft sich meine Bank beim Online-Banking darauf.
Und Online-Banking ist sicher. Sagt meine Bank.
Weil sie sich ja an alle Empfehlungen des BSI hält.
Ich assoziiere damit immer Norbert Blüm und meine Rente :-)
Diesen Eindruck gewinne ich beim BSI leider auch - und das erst nicht
seit dieser Empfehlung.
Post by Realname xPost by Manfred FiebigPost by Realname xNeuinstallation des Betriebssystems wenn die Infektion mit
Admin-Rechten erfolgt ist.
Nein, grundsätzlich, kompromittiert ist kompromittiert! Es gibt keine
differenzierende Abstufung. Sie würde weitere Risiken beinhalten.
Ich war bisher der Meinung, dass Schadsoftware durch die Löschung des
kompromittierten Users rückstandsfrei entfernt werden kann wenn
1. Der User hatte keine Admin- oder Hauptbenutzer-Rechte
2. Das System war während der Kompromittierung immer auf dem aktuellen
Patchlevel.
Stimmt das so nicht?
So pauschal - nein. Denn eine Schadsoftware kann immer auch evtl.
vorhandene Lücken im System ausnutzen, um sich höhere Rechte zu
verschaffen - und solche Lücken kann man nie mit absoluter Sicherheit
ausschließen.
Daher ist die Trennung zwischen Usern mit eingeschränkten Rechten und
administrativen Logins zwar trotzdem sinnvoll, um Schäden durch
fehlerhafte Software zu minimieren, die ganz ohne böse Absicht
Systemdateien aufgrund eines Fehlers verändern würde - aber ein
absoluter Schutz vor Schadsoftware ist das in letzter Konsequenz auch nicht.
--
http://arnowelzel.de
http://de-rec-fahrrad.de